Die Stadt Rendsburg bemüht sich um eine

Landesgartenschau

Ende der Bewerbungsfrist

0Tage0Stunden0Minuten0Sekunden

Landesgartenschau in Rendsburg!?

Warum eine Landesgartenschau in Rendsburg?

Landesgartenschauen sind Instrumente für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

Für Rendsburg bietet die Landesgartenschau eine einmalige Chance. Ziel ist es, durch ein großes Infrastruktur-Projekt ein positives Image aufzubauen, Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen und die Identifikation der Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrer Stadt zu stärken.

Welche Vorteile bietet Rendsburg?

„Wasserstadt Rendsburg“: Die vielen und besonderen Wasserlagen zeichnen diese Stadt aus. Sei es der Nord-Ostsee-Kanal, die Unter- und Obereider oder der Stadtsee. Die Stadt in der Mitte Schleswig-Holsteins ist umgeben von Wasser. Schon heute konnten durch eine Reihe von Projekten im Bereich der Stadtentwicklung positive Akzente gesetzt werden. Gleichwohl birgt Rendsburg noch viel Potenzial in der Erschließung seiner besonderen (Wasser-) Lagen.

Wie kann eine Landesgartenschau in Rendsburg aussehen?

Grundsätzliches Ziel ist es, die besonderen Qualitäten der „Wasserstadt Rendsburg“ herauszuarbeiten.

Rendsburg zeichnet sich durch die Wasserlagen aus. Diese gilt es zu qualifizieren – im Bereich der Untereider und des Stadtsees, der Goldwiese und dem Lionswald. Auch der Bereich des Aquacity, die Grenzen des Sanierungsgebiets Neuwerk-West, der Stadtpark sowie – räumlich etwas abgegrenzt – das Eiland spielen eine Rolle. All diese attraktiven Landschafts- und Freiräume können als wertvolle Freizeit- und Erholungsräume mit verschiedenen Attraktionen aufgewertet und besser mit der Altstadt verknüpft werden.

Auch die Obereider könnte und sollte in das Konzept einer Landesgartenschau integriert werden, ebenso das Areal der Stadtwerke und die Wasserfläche an der Parksiedlung. Von hier aus soll die Obereider überquert werden und an den Hollerschen Anlagen einen attraktiven Brückenschlag zur Nachbarstadt Büdelsdorf ermöglichen.

Während heute auf Rendsburger Seite der Wasserzugang öffentlich nur im Bereich der Parksiedlung möglich ist, soll die markante Gewässerkulisse der Stadt in verschiedenen Szenarien für die Öffentlichkeit erschlossen werden.

Planungsprozess

Was passiert vor einer Bewerbung?

Bevor eine Entscheidung über eine Bewerbung stattfinden kann, wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Damit ist das Büro HNW Landschaftsarchitektur aus Hildesheim beauftragt. Diese Machbarkeitsstudie dient als Entscheidungsgrundlage der Ratsversammlung.

Unterstützung erhält das Büro HNW von einer Lenkungsgruppe um Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. Hinzu kommen politische Akteure und Interessengruppen aus der Stadt und der Region und auch die Einwohnerinnen und Einwohner, die sich in Werkstattgesprächen und Bürgerveranstaltungen einbringen.

Wann fällt die Entscheidung?

Wenn die Ziele und das Konzept für eine Landesgartenschau feststehen, wenn Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken bekannt sind, entscheidet die Ratsversammlung, ob sich Rendsburg für eine Landesgartenschau bewirbt. Voraussichtlich wird diese Entscheidung am 3. November 2022 fallen.

Wann findet die Landesgartenschau statt?

Sollte sich Rendsburg um die Ausrichtung einer Landesgartenschau bewerben und vom Land Schleswig-Holstein den Zuschlag erhalten, wird es in einigen Jahren soweit sein. Wann genau, ist abhängig vom Umfang der erforderlichen Vorbereitung, die angesichts der beiden Szenarien benötigt wird.

Ihr habt eine tolle Idee?

Schreibt uns!

Letzter Abgabetermin der Bewerbung: 31.12.2022